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Harburger Anzeigen und Nachrichten 24.01.2012 -

Auf ganz großem Fuß

Schuhe in sehr ungewöhnlichen Dimensionen -  Hier wird wirklich jeder fündig

Von Bernhard Frosdorfer und Steffen Thimm

Harburg. Blöde Kommentare fallen oft, spähen Passanten in die Auslage des Schuhhauses in der Bremer Straße 3. "Die sehen ja auch wie Elbkähne", spotten sie, und nicht selten biegen sie sich vor Lachen. Aber die meisten haben auch gut reden. Wer nicht auf großem Fuß lebt, der findet auch überall reichlich Auswahl, wenn es ums passende Schuhwerk geht.
Nicht aber Joachim Behnke. Der 56-Jährige hat Schuhgröße 47 und kommt jedes Mal eigens aus Buchholz nach Harburg, um hier Schuhe für sich zu finden. Und das Schuhhaus Schüttfort hat sie. Und sogar in großer Auswahl - für Männer und Frauen. Hunderte von Paaren für Damen in den Mini-größen 32 bis 35, auch ein paar  Nummern größer von 43 - 46. Herren finden hier alles von 38 bis 40 und von 47 an aufwärts. "Wir haben sogar eine Stiefelette der Größe 54", sagt Verkäuferin Katharina Dederer (22). Ein Exemplar fast so lang wie ein Aktenkoffer. Und genauso stattlich ist der Preis: 135 Euro.
Wer glaubt, Menschen mit derarat überdimensionalen Füßen seien in Stadt und Land eher die Ausnahme, der irrt. Seit 2009 gibt es den Laden und seitdem steigt die Zahl der Kunden ständig. "Eigentlich wollten wir solch speziellen Größen nicht anbieten aber die stetige Nachfrage hat uns zum Umdenken bewogen", erklärt Geschäftsführer Wido Schüttfort.
Während Männer wie Behnke keine Probleme haben, sich zum mächtigen Schuhwerk zu bekennen, tun sich die Frauen da etwas schwerer. Eine junge Polin mit dem Gardemaß einer Volleyballspielerin, mustert leicht verschämt das Angebot, um schließlich schwarze Pumps aus dem obersten Regal zu fischen. Der Traum in Lack und Leder hat größe 44. So einen Frauenschuh gibt´s in ganz Hamburg nur äußerst selten. "Für mich ist es ziemlich schwer, etwas zu finden. Hier aber gibt´s  Modelle, in die meine Füsse passen und die auch noch einigermaßen schick sind", erklärt sie mit einer leichten Röte auf den Wangen. Säuberlich aneinander gereiht auf den Glasböden heller Holzregale präsentieren sich sogar Edelmarken in XXL. Das meiste aber ist schlicht für den Alltag. Slipper, Stiefel, Turn- und Wanderschuhe. Bis unter die Decke türmen sich bunte Schuhkartons. Eine Leiter hilft im Bedarsfall, an die oberste Reihe zu gelangen. Und die ist hier bei Schüttfort in luftiger Höhe - 2,50 Meter! Erstaunlich in diesem Laden für Menschen mit großem Fuß, das Personal steckt in Schuhen, deren Größe nur schnöder Durchschnitt sind.
Übrigens , auch der Mann aus Buchholz ist wieder fündig geworden. Diesmal hat er sich für schwarze Wanderschuhe entschieden. Ein Sondermodell mit Überlänge von Jack Wolfskin.

                                

                                 

26.01.2012 - Glückliche Gewinner bei Schüttfort

Ein Paar Schuhe aus dem hochwertigem Sortiment von Schuhhaus Schüttfort konnte sich die Hauptgewinnerin Elke Kirbach (2. von li.) auswählen. Sie hatte - wie viele Kunden auch - den richtigen Lösungssatz "100 Jahre Schuhhaus Schüttfort" eingeschickt.
Das nötige Quäntchen Glück hatten auch Christa Jahncke und Elke Hars. Sie gewannen jeweils einen Giuschein über 25 Euro. Inhaberin Claudia Schüttfort (ganz li.) übereichte den Gewinnerinnen außerdem die Chronik "100 Jahre Schuhhaus Schüttfort".             

 

Jetzt ganz Aktuell

Jahresrückblick Juli 2011

Bergedorfer Zeitung vom 28.12.2011

Juli

- Das Schuhhaus Schüttfort feiert 100. Geburtstag. 140 Gäste stoßen im Spiegelsaal des Rathauses mit den Schüttforts an. Statt Geschenken rufen sie zu Spenden für die 850-Jahr-Feier Bergedorfs auf. Alle Geldeingänge werden verdoppelt. Es kommen 14.000 Euro zusammen.

Handelskammer ehrt Schüttfort

Bille Wochenblatt vom 27.12.2011

Heiner Schote, stellvertretender  Geschäftsführer des Geschäftsbereiches "Starthilfe & Unternehmerförderung" der Handelskammer Hamburg, übergab der Geschäftsleitung der Bergedorfer "Schuhhaus Schüttfort GmbH", vertreten durch Claudia Schüttfort und die Herren Friedrich und Wido Schüttfort, die große Ehrenurkunde für 100 Jahre, verliehen in Würdigung der besonderen unternehmerischen Leistung zum langjährigen Bestehen des Schuhhauses  Schüttfort, verbunden mit den besten Wünschen für weiteres erfolgreiches Wirken!
Die Geschichte des Schuhhauses Schüttfort ist eng mit der Geschichte Bergedorfs verbunden und dokumentiert in einer von Claudia Schüttfort erstellten Chronik. Diese ist auf Nachfrage im Schuhhaus Schüttfort im Sachsentor erhältlich.                                                             

 

Firmen-Jubiläum bringt 14 000 Euro für Stadtgeburtstag

Bergedorfer Zeitung 19.09.2011

850-JAHR-FEIERN  Kulturauschuss kann Geldsegen unter Initiativen aufteilen - was bekommt das Museum?

Bergedorf (he). Solche Gäste sieht man nicht nur im Bergedorfer Rathaus gern: Friedrich, Wido und Claudia Schüttfort übergaben zwei frisch gedruckte Bände der reich bebilderten Chronik "Schüttfort - 100 Jahre Zeitgeschichte" an Bezirksamtsleiter Arne Dornquast und Kulturausschuss-Chefin Dagmar Strehlow. Zudem überbrachten die Schüttfort's einen Scheck über 14 000 Euro als Spende für Aktivitäten zum 850. Bergedorf-Geburtstag im Jahr 2012.

"Das persönliche Engagement und die Spendenbereitschaft überraschend vieler Menschen und Unternehmen ermöglichen ein Programm, das für jeden etwas bieten wird", bedankt sich Dagmer Strehlow.  Am 7. November kann Bergedorfs Kulturausschuss über die Verteilung einer weit fünfstelligen Summe entscheiden. "Ein tolles Ergebnis", befindet auch Bezirksamtschef Dornquast. und mahnt die Veranstalter zur Eile: "Anträge dazu müssen bis zum 15. Oktober beim Bezirksamt eingereicht sein."

Zum 100jährigen Bestehen des Schuhhauses hatte Friedrich Schüttfort zu einer Feier in den Spiegelsaal des Bergedorfer Rathauses eingeladen. Der Seniorchef hatte die Gäste gebeten, auf Präsente zu verzichten, stattdessen für die 850-Jahr-Feiern zu spenden. Freunde und Geschäftspartner öffneten die Börsen- gaben 7000 Euro.
"Die Summe haben wir wie versprochen verdoppelt, so sind 14 000 Euro zusammen gekommen", erläutert Wido Schüttfort. Noch am Morgen vor der Scheckübergabe wurde im Familienkreis über die Zweckbetimmung diskutiert.
 

"Wir möchten, dass damit die Bergedorfer Musiktage zum Stadtjubiläum unterstützt werden und das Projekt Handel und Wandel im Sachsentor der Einzelhändler", sagt Friedrich Schüttfort. Förderungswürdig findet er auch den vom bekannten Bergedorfer Fotografen Michael Zapf geplanten Bildband.

Sein viertes Wunschprojekt sorgt seit geraumer Zeit für Diskussionen, eine Ausstellung im Schloss. Die Frage einer finanziellen Unterstützung des Bergedorf-Museums durch den Bezirk hat, wie berichtet, bereits für Missmut gesorgt. Museumschef Dr. Olaf Matthes ist es bislang nicht gelungen, eine Finanzierung sicher zu stellen. Dass er bisher mehrere Chancen verstreichen ließ, das Konzept einer Ausstellung öffentlich zu präsentieren und um Sponsoren zu werben, hat ebenso für Verdruss gesorgt wie der Umstand, dass Matthes die Vorbereitungen an einen Mitarbeiter übertragen hat, statt sich selbst um das Stadtjubiläum zu kümmern.

Kulturpolitikerin Dagmar Strehlow hält sich bedeckt: "Wir sind optimistisch, dass wir für die Ausstellung im Schloss noch Mittel aus dem Ausstellungsfonds erhalten, und dass weiteres Geld fließt."

Angesichts vielfältiger Probleme, strukureller Defizite, Streit mit der Stiftung historische Museen und Befürchtungen hinsichtlich der Zukunft des Bergedorfer Heimatmuseums zeigt sich Wido Schüttfort überrascht:" Auch bei uns gibt es mal Probleme. Ich bin aber heilfroh, dass unsere Geschäftstätigkeit weit klarer strukturiert ist."

 

Schuhhaus Schüttfort feiert 100. Geburtstag

Bergedorfer Zeitung 02.07.2011

140 Gäste stoßen an auf die Firma und Seniorchef Friedrich Schüttfort

Bergedorf.  Beim 100. Geburtstag des Schuhhauses Schüttfort stand gestern im Spiegelsaal des Rathauses der eigentliche Star am Mikrifon: Friedrich Schüttfort ist mit seinen 85 Jahren zwar nicht Gründer - aber bis heute markantes Gesicht des Familienunternehmens, das neben seinem Stammsitz am Sachsentor 75 auch Filialen in Eppendorf und Harburg unterhält.

"Ich freue mich, an dreiviertel der Firmengeschichte mitgearbeitet zu haben", sagte der Senior und breitete die Jahre seit der Gründung durch seinen Onkel Fritz anno 1911 in seiner halbstündigen Festansprache von 140 Gästen aus. So erfuhr das Publikum, dass Fritz erst 19 war, als er noch in der Kaiserzeit in der Lohbrügger Einkaufsstraße den Sprung in die Selbstständigkeit wagte. 1926 kaufte er den heutigen Stammsitz, der über fünf Jahre saniert werden musste, bevor das Schuhhaus Schüttfort einziehen konnte.

Neffe Friedrich stieg 1947 in die Geschäftsleitung ein. Er baute das Unternehmen stetig aus, eröffnete die Filialen, engagierte sich als Aufsichtsratschef des Schuh-Einkaufsverbandes. Und natürlich für "sein" Bergedorf, das auch vom jetztigen Jubiläum profitiert: Statt Blumen und Geschenken bat das Schuhhaus um Spenden für die 850-Jahr-Feier Bergedorfs im nächsten Jahr. Jeder eingegangene Betrag wird verdoppelt.

Die Liebe zu Bergedorf hat auch die dritte Generation übernommen: Sohn Wido Schüttfort baute das Stammhaus in dern vergangenen zehn Jahren auch zum Internet-Schuhhaus aus. Bestellungen aus der ganzen Welt laufen heute bei Mitarbeitern in den oberen Stockwerken ein.

Dass Schuhe bis heute vor allem bei Frauen einer der begehrtesten Shopping-Artikel sind, machte Wido Schüttfort in seiner Ansprache deutlich: "Statistisch kauft jede deutsche Frau heute 4,1 Paar Schuhe im Jahr. Und 56 Prozent der Damen geben an, gern ins Schuhgeschäft zu gehen."

Am Standort Bergedorf will der dritte Schüttfort auf dem Chefsessel festhalten: "Wir planen bereits die Erweiterung und Modernisierung unseres Stammhauses", verriet er seinen Gästen.                                                                      

Anstoßen auf 100 Jahre Firmengeschichte: Friedrich und Wido Schüttfort

 

Laufkomfort für anspruchsvolle Füße

Bergedorfer Zeitung 02.06.2011

jk. BERGEDORF - Die Sommerzeit ist eine aktive Zeit: Sonne, Wärme und lange Tage machen das Joggen oder eine ausgedehnte Citytour für die meisten von uns gleich doppelt attraktiv. Gut, wenn man dann das passende Schuhwerk trägt. Wer will schon verschwitzte Füße und schmerzhafte Blasen?

Das Schuhhaus Schüttfort am Sachsentor 75 bietet eine große Auswahl an Schuhe für Outdoor-Aktivitäten, die modisch schick und gleichzeitig bequem sind. Seit Jahren sehr beliebt sind zum Beispiel die Trekking-Sandalen von Ecco. Zusätzlich hat die Frima 2009 auch den "Ecco biom" Schuh auf den Markt gebracht, der mit seiner optimalen Verarbeitung und atmungsaktiver Sohle dem "Barfußlaufen" schon sehr nahe kommt. Zudem verursacht der Schuh wenig Energieverlust bei der Abrollbewergung. Und: Der federleichte Voll-Leder Laufschuh ist durch seine besondere Beschichtung wasserdicht, übersteht also so manchen Regenschauer unbeschadet.

Unter dem Motto "Laufkomfort für anspruchsvolle Füße" bietet auch der Schuhhersteller "Waldläufer" Modelle für den anspruchsvollen Fuß. Von Weite G bis M finden Kunden sowohl modisches Komfortmodelle, als auch klassische Funktionsbequemschuhe. Von Trekkingschuhen, die sich hervorragend zum Nordic-Walking eignen bis zu Schuhen in wasserdichter Tex-Ausführung.

Auch Allrounder-Schuhe von Mephisto sind superbequem für alle Aktivitäten. Durch ihr herausnehmbares Fußbett können problemlos auch eingene Einlagen verwendet werden. Besonderes Augenmerk wurde auf die Federung und einen Shockabsorber in der Ferse gelegt. Attraktive Farbkombinationen machen die Schuhe zudem zu einem modischen Hingucker. Die Schüttfort-Fachverkäuferinnen helfen gern und kompetent bei der Suche nach dem optimalen Schuh. Weiter Infos und aktuelle Trends gibt es auch unter www.schuhhaus-schuettfort.de.

Schick, aber trotzdem bequem: Inhaberin Claudia Schüttfort und Azubi Thamara-Jessica Hergesell zeigen Schuhe führender Hersteller für Outdoor-Aktivitäten.

Vermittel ein Gefühl wie beim Barfußlaufen: der Ecco Biom für Damen (li.) und der allrounder (by Mephisto) für Herren.

 

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